Liebe Golf-Freunde,
die Harder German Junior Masters sind ein persönliches Anliegen von mir, weil sie jungen Menschen Ansporn, Chance und internationale Begegnungen bieten. Ich heiße alle Teilnehmer willkommen und nicht zuletzt die vielen Helfer, die das mittlerweile zum Großprojekt gereifte Turnier auf die Beine stellen. Wenn dabei Jugendliche ihr Bestes geben, rund um das Turnier neue Freundschaften entstehen und die Kids aus allen Teilen der Welt unvergeßliche Tage auf Gut Neuzenhof verbringen, dann haben wir alles richtig gemacht.
Jürgen B. Harder
|

Jürgen B. Harder
|
Harder German Junior Masters 2008
Zum sechsten mal ist der Golfclub Heddesheim Austragungsort der Harder-German-Junior-Masters unter der Schirmherrschaft von Franz Beckenbauer.
Am Anfang war es nicht mehr als eine Idee nach dem Motto „man müsste doch Mal“. Jugendliche gelten in Golfclubs vielerorts noch als Störenfriede, lästiges Anhängsel oder reine Mitläufer im sportlichen Alltag.
„Man müsste doch Mal... etwas für Jugendliche machen“, ist nach wie vor ein seltener Satz auf den Anlagen dieser Republik. Auf Gut Neuzenhof in Heddesheim haben eine Handvoll Begeisterungsfähige diesem Satz Taten folgen lassen. Das war im Jahr 2003.
Ein Jahr später erlebte der Golfclub vor den Toren Mannheims die Feuertaufe einer Jugendbewegung. Die Harder-German-Junior-Masters waren geboren. Dr. Susanna Rosswag, Willi Silkenbäumer und Initiator Jürgen B. Harder ließen einen golferischen Versuchsballon steigen, von dem man nicht ahnen konnte, dass er in vielen Teilen der Welt so ankommen sollte.
Die erste Turnierauflage 2003 war im Kern eine regionale Veranstaltung, wenn auch vereinzelt Jugendliche aus allen Teilen Deutschlands dem ersten Heddesheimer Aufruf gefolgt waren. „An so einem Turnier merkt man, dass Golf doch kein Rentnersport ist“, entfuhr es spontan einem Starter aus Bayern. In der Tat packte die Jugendlichen von der ersten Minute an das, was man heute fast den Geist von Gut Neuzenhof nennen könnte. Jugendlichkeit, Unverbrauchtheit, Lockerheit. Die HarderGerman-Junior-Masters, die bei ihrer Premiere noch Harder-Jugendcup hießen, wollen nicht nur ein Turnier mit, sondern für Jugendliche sein.
Prägende Kennzeichen der Veranstaltung, die auch den unverwechselbaren Ruf des Turniers ausmachen, wie die Verleihung des grünen Jackets an die Sieger oder eine Disconacht gab es von der ersten Stunde an. „Uns war stets die Meinung der Jugendlichen wichtig“, beschreibt Jürgen B. Harder, „und da haben wir doch sehr viel Zustimmung für unser Konzept erfahren.
So ließ es sich die Siegerin des Jahres 2005 Stephanie Kono nicht nehmen, den Initiatoren in einem persönlichen Brief für Sport und Gastfreundschaft zu danken.
Die Topspielerin aus Hawaii verkörpert auch die stets steigende spielerische Klasse der Harder-German-Junior-Masters. Ähnlich wie Angela Park ein Jahr zuvor bestachen die Siegerinnen nicht nur durch herausragende Ergebnisse, sondern auch durch ein bemerkenswertes Auftreten. Am meisten hat Tour-Profi Marcel Siem „dieser überragende Schwung der Siegerin“ beeindruckt.
Nicht nur das Jugendidol Siem war in den letzten Jahren aufmerksamer Beobachter während der Harder-German-Junior-Masters. Schwimm-Legende Franziska van Almsick, Schauspieler Mark Keller, Popsänger Ray Garvey Reamonn- und als Dauergast Tony Jacklin, einst Gewinner der US und British Open. Der einstige Rydercup-Captain: „Es gibt eigentlich für junge Menschen keine bessere Erziehungsform als so ein Turnier zu spielen.“
Den inoffiziellen Titel „Mister Harder-German-Junior-Masters“ hätte Allen John verdient. Im GC Heddesheim als Talent gereift hätte es keinen besseren Auftaktsieger als den Lokalmatadoren geben können. 2004 bestätigte John seinen Erfolg auch gegen zunehmend starke internationale Konkurrenz, um ein Jahr später noch einmal als Dritter den Sprung aufs Treppchen zu schaffen.
Ein Trend ist unverkennbar: es wird immer schwerer das grüne Jacket von Heddesheim zu gewinnen.
Der Sieger 2005 Robin Wingardh aus Schweden spielte 4 unter Par das sind Bestmarken, an der Klassespieler aus dem Erwachsenenbereich scheitern können.
Die Harder-German-Junior-Masters haben sich innerhalb von fünf Jahren von einer Idee zu einer Bewegung entwickelt. In seiner Form der intensiven Rundumbetreuung, einher gehend mit ständig steigender sportlicher Qualität, ist Gut Neuzenhof auf bestem Wege zur Vorzeigeadresse für jugendliche Topspieler zu werden. Und wer die Macher des GC Heddesheim kennt, weiß, dass Stillstand für sie Rückschritt wäre.
„Man müsste doch Mal...": daraus ist ein internationaler Meilenstein für das Jugendgolf geworden.
|