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Abschlussbericht Harder German Junior Masters 2008
Eine solche Steigerung gegenüber dem schon hochkarätig besetzten Vorjahresturnier hatten die Verantwortlichen des „Harder German Junior Masters“ 2008 kaum für möglich gehalten: 17 Nationen hatten 120 Teilnehmer gemeldet, darunter ganze Nationalmannschaften und deutsche Auswahlteams. Wieder kamen mit Lettland und Island zwei neue Teilnehmerländer hinzu. Minus 2,5 betrug der Cut für die Juniorinnen, die Turnier-Teilnahme bei den Junioren war erst ab minus 1,7 möglich. Wie in allen Jahren zuvor wurde ein wesentlicher Teil des Turnierkonzepts durchgesetzt: sämtliche Teilnehmer konnten an allen drei Turniertagen ihr Können zeigen. Und: im Gegensatz zum Vorjahr herrschten optimale Bedingungen. Kaiserwetter und der Par 72-Platz in Topform ließen bei diesem erlesenen Teilnehmerfeld gute Scores erwarten.
Maximilian Mayer vom Golfclub „Am Reichswald“ in Nürnberg hieß der Sieger. Er war einer der Garanten seiner Mannschaft, die wenige Wochen zuvor im Endspiel um den Aufstieg in die erste Bundesliga das Team des GC Heddesheim knapp bezwang. Und in Heddesheim zeigte er erneut sein Können: mit einer herausragenden Leistung an den ersten beiden Tagen legte er den Grundstein zum Erfolg. Mit dem Gesamtergebnis nach drei Runden von 209 Schlägen (7 unter Par) sicherte er sich das begehrte „Grüne Jacket“. Zweiter wurde sein Mannschaftskamerad Marvin Auernhammer (211 Schläge), der am zweiten Turniertag mit 64 Schlägen einen neuen Platzrekord aufstellte, vor Alexander Wennstam (213 Schläge), Mitglied der mit drei Spielern angetretenen schwedischen Nationalmannschaft. Mit seiner Leistung am letzten Tag war Maximilian Mayer dennoch nicht so ganz zufrieden: „Ich war nervös, habe mich aber rechtzeitig gefangen. Dass ich ausgerechnet mit einem Doppel-Boogey abschließe, war irgendwie für diesen Tag symptomatisch.“
Bei den Juniorinnen war Spannung angesagt. Mit jeweils 140 Schlägen gingen Charlotte Kierdorf vom Golf&Landclub Köln sowie Laura-Alexandra Stempfle vom GC Hamburg-Horn schlaggleich in die Entscheidung. Dahinter lagen Lara Katzy aus Berlin (143 Schläge) Marina Stütz aus Österreich (145 Schläge) und Thipada Suwannapura aus Thailand (146 Schläge) in Lauerstellung. Letztlich war das bessere Nervenkostüm entscheidend: Charlotte Kierdorf, die vorher niemand so richtig auf der Rechnung hatte, lag am Ende mit 214 Schlägen vorne vor Laura Alexandra Stempfle (217 Schläge) und Thipada Suwannapura aus Thailand, die eine erfolgreiche Aufholjagd gestartet hatte. Die Siegerin, die als Einzige im Gesamtergebnis der drei Runden unter Par spielte, war überglücklich: „Das war mein erstes internationales Turnier. Mit diesem Erfolg hatte ich vorher nie gerechnet.“
Bei der Siegerehrung hatte Event-Managerin Dr. Susanna Rosswag eine Überraschung für die Teilnehmer parat: die jeweils besten zehn Juniorinnen und Junioren in diesem Turnier haben sich, sofern sie die Altersbedingungen erfüllen, die Berechtigung zur Teilnahme an der neuen „World Junior Golf Series“ im kommenden Jahr erspielt. Damit sind sie sowohl beim ersten Turnier, den „Icelandic Junior Masters“ in Reykjavic, als auch beim folgenden Turnier in Ponte Verda Beach/Florida startberechtigt.
Turnierdirektor Dr. Joachim Rosswag war zufrieden: „Wir haben in diesem Jahr den größten Sprung in der Entwicklung des Turniers gemacht. Die diesjährigen „Harder German Junior Masters“ waren die Hochklassigsten seit Beginn. Und es macht jedes Jahr wieder Spaß zu sehen, welch großartiges Golf im Nachwuchsbereich gezeigt wird.“
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